Bericht zur Filmretrospektive "Überleben im NS-Terror“ Menschlichkeit und Widerstehen im Stadtkino vom 16. - 20. Jänner 2012 in Wien.

Oft wird mit Blick auf den Vernichtungskrieg des Nationalsozialismus die Frage gestellt, ob es unter dem Terror im „Reich“ und in den von der Wehrmacht besetzten Ländern Europas überhaupt eine reale Chance für Widerstand und solidarische Hilfe gegeben hat. Heute wissen wir, dass jeder einzelne vor der Frage stand, ob er Menschlichkeit, Nächstenliebe, Widerstehen oder Anpassung, Mitläufer- und Mittätertum zu seiner Maxime machen wollte. Dies ist auch das Thema der bereits zum sechsten Mal in Wien stattfindenden Filmretrospektive.

Den Auftakt der Retrospektive machte der der Film DAS SIEBTE KREUZ von Fred Zinnemann, der auf der Romanvorlage von Anna Seghers beruht und bereits 1942 erschienen ist. Er beschäftigt sich mit dem Thema der Solidarität deutscher Bürgerinnen und Bürger, die einem Häftling bei der Flucht aus dem KZ helfen.
Auch der Film JAKOB DER LÜGNER, ein deutschsprachiger Filmklassiker, basiert auf der literarischen Vorlage Jurek Beckers über die Situation im Ghetto
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